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Weingläser

Weingläser

Publiziert von Peter Niederberger

Welches Weinglas für welchen Wein?

Diese Frage stellt sich schnell, wenn man zu Hause eine schöne Flasche Wein richtig geniessen möchte. Für Wein-Einsteiger ist es dabei gar nicht einfach, die Übersicht zu behalten. Für eine Grundausstattung zu Hause benötigt man aber nicht ein grosses Sortiment; ein grösseres, tulpenförmiges Glas für Rotwein, ein etwas kleineres für Weisswein und, wer’s mag, ein hohes, eng zulaufendes Sektglas für den Champagner reichen völlig aus. Auf spezielle Rebsorten zugeschnittene Gläser sind vorwiegend für alle Weinkenner unter Ihnen von Bedeutung, welche auch die kleinsten Geschmacksnuancen herausschmecken wollen.  Mit ein paar Infos rund ums Glas sind auch Einsteiger sofort mit den richtigen Gläsern eingedeckt.

Um die Zusammenhänge zwischen Wein und Glas zu verstehen, ist es nützlich sich mit dem Aufbau des typischen Weinglases auseinanderzusetzen. Dieses besteht aus Kelch, Stiel und Fuss. Die drei Glaskomponenten sollten so abgestimmt sein, dass das gefüllte Weinglas perfekt balanciert werden kann (Schwenkbewegung) und somit gut in Hand liegt. Der Stiel dient dabei für das Halten des Glases, damit die Trinktemperatur einerseits nicht durch die Handwärme beeinflusst wird und der Kelch andererseits frei von Fingerabdrücken bleibt. Da die Weinaromen sich je nach Temperatur besser oder weniger gut entfalten, ist es vorteilhaft, das Weinglas stets am Stiel oder am Fuss (und nicht am Kelch) zu umfassen.

Die Kelch-Form – Wichtig fürs Aroma

Die Form des Kelches variiert je nach Weinglastyp am meisten. Der Aromencharakter des Weines wird mehr oder weniger hervorgehoben, je nachdem ob dieser rundlich, schlank, weit geöffnet oder eng zulaufend ist. Dies ist darauf zurückzuführen, dass sich unsere Geschmacksrezeptoren auf der Zunge an verschiedenen Orten befinden. Süsses schmecken wir mit der Zungenspitze, Salziges und Saures am Zungenrand, bittere Noten spüren wir am stärksten im hinteren Zungenbereich.

Farbige, mit Schnörkel verzierte, dickwandige, stiel-lose Kelche trüben den optischen und geschmacklichen Weingenuss. Deshalb ist von ihnen abzuraten. Dünnwandige, farblose, saubere und geruchsfreie Kelche sind für den optimalen Weiss- oder Rotweingenuss die beste Wahl. Das Glas sollte dabei eine zulaufende verjüngende Form zum Glasrand haben. Hierbei spricht man von der klassischen Tulpenform. Diese hat einen grossen Vorteil: Durch das leichte Schwenken des Kelchs am Glasstiel, kommt es zur Freisetzung aller Aromen im Wein. Wein benötigt Sauerstoff und durch die Schwenkbewegung verbindet sich dieser mit den Aromen-Nuancen, was das Wein-Bouquet geschmacklich perfekt entfalten lässt. Die tulpenartige Form des Kelchs ermöglicht es der Nase zudem, den Wein-Geruch in seinen Einzelheiten  besser aufnehmen zu können.

Rot- und Weissweingläser

Grundsätzlich erfordert Rotwein Gläser mit mehr Volumen als Weisswein, weil er deutlich mehr Raum beansprucht, um sein volles Aroma zu entfalten. Weisswein ist hier weniger komplex. Die Gläser sind kleiner im Format; zudem wird Weisswein nie dekantiert. Wichtig bei Weisswein ist jedoch die Temperatur für seinen Geschmack. Die kleinere Füllmenge im Glas ist hier sehr wichtig; man schenkt lieber etwas weniger ein, damit er nicht zu lange im Glas bleibt und bis zum letzten Schluck gekühlt genossen werden kann.

Grundsätzlich gilt beim Einschenken sowieso: Weniger ist mehr. Das Glas sollte allerhöchstens bis zur Hälfte gefüllt werden, noch besser ist ein Drittel. Der Wein benötigt wie erwähnt unbedingt genug Sauerstoff, um seine vollen Genuss-Aromen entfalten zu können. Eine Ausnahme ist das natürlich das Champagnerglas, welches beinahe voll gefüllt wird.

12
Sep


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